FemdomRunde

Meine Lieben,

die „Schnapsidee“ einer #FemdomRunde wurde mittlerweile in die Realität umgesetzt und genau wie bei der #FrauOenRunde haben mich die Rückmeldungen und die Nachwirkungen sowie überhaupt die hohe Nachfrage überwältigt. Überwältigt bin ich auch und in erster Linie davon, dass ich wohl irgendwie erreicht habe, was ich erreichen wollte: 

Frauen mehr Sicherheit auf dem Weg zu ihrer dominanten Seite zu geben. Sie da abzuholen, wo die Hemmung dafür sorgt, dass man zögert.

Ich kann noch immer kaum glauben, was hier eigentlich passiert und möchte heute die Gelegenheit nutzen, um diese Erfahrungen einerseits mit euch zu teilen sowie andererseits Interessentinnen und Frauen, die vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie interessiert sind, einen Einblick zu geben.

In Teil I möchte ich euch ein wenig zum Hintergrund erklären. Zu meinem Verständnis von Dominanz, von Femdom und von dem, was ich glaube, als „Wurzel allen Übels“ erkannt zu haben. Bei vielen zumindest – und definitiv bei mir. 

Teil II ist der spannendere Teil, hier geht es konkret um die #FemdomRunde. Wer nur konkrete Infos zum Inhalt und Aufbau lesen möchte, springt am besten dorthin.


Teil I – Dominanz, Unsicherheit und eine Dachterrasse

 

Neugier und andere Risiken

Es gibt immer mehr Frauen, die sich für BDSM interessieren – spannend ist und bleibt dennoch, dass zahlenmäßig die allermeisten Frauen auf der devoten Seite einsteigen. Klar, wenn man als Frau schon auf SM steht, dann natürlich auf der Seite, die sich schlagen und dominieren lässt – es ist irgendwie naheliegend. Hollywood verkauft uns täglich, dass es romantisch ist, wenn Männer uns retten, uns gegen Wände drücken und uns Krawatten um die Augen binden. Medien tragen ihren Teil dazu bei, indem sie das Klischee der Lack-tragenden Domina aufrecht erhalten, die ihren Sklaven anschreit und die Gesellschaft erledigt den Rest, indem sie jeden eher devot wirkenden Mann als „Pantoffelheld“ bezeichnet, jede eher dominante Frau als „Emanze“ und selbst in unseren eigenen Reihen, der BDSM-Szene, gibt es nicht selten die Stimmen von (Überraschung: pesudo-dominanten Männern), die behaupten, dominante Frauen seien im Grunde verkappte Männerhasserinnen (ich darf mir den Sarkasmus erlauben – ich selbst bin auf der devoten Seite eingestiegen, einfach weil es… nun ja, naheliegend war).

Faszinierend jedoch, dass mittlerweile mehrere seriöse Studien belegen, dass in absoluten Zahlen die devoten Männer die größte Gruppe sind und die wenigsten Frauen rein devot sind, sondern mindestens Switcher.

Ich persönlich bin ohnehin zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist und sich gut kennt, zumindest zu wenigen prozentualen Anteilen Switcher ist, wenn auch mit durchaus starker Neigung in eine Richtung. Die menschliche Persönlichkeit ist eine komplexe Sache und spätestens wenn wir auch Bereiche außerhalb der Sexualität miteinbeziehen, wird schnell klar, dass wir alle devote und dominante Tendenzen in uns haben.

So vermeintlich naheliegend wie der Einstieg von Frauen auf der devoten Seite (leider) ist, so naheliegend ist es also auch, dass früher oder später die meisten davon ihre Neugier in die andere Richtung entdecken – die Frage ist nur:

Geht frau ihr nach oder nicht?

Die Wurzel allen Übels

Meinen Weg zur Dominanz habe ich nicht mit CBT begonnen. Meine erste Session habe ich mit einer Penisbondage eingeleitet. Als ich das erste Mal eine klare Ansage gemacht habe, während ein Mann vor mir kniete, kam ich mir albern vor und als ich zum ersten Mal eine Prostatamassage gab, während eine befreundete Femdom mich anleitete, fühlte ich mich alles – nur nicht dominant.

Aber was hieß das? Einerseits war ich mir nach all meinen Erfahrungen auf der devoten Seite sicher, dass das nicht alles sein kann, was das Wunderland mir zu bieten hat. Dass da noch mehr war, noch mehr in mir steckte und dass ich Szenarien nicht umsonst so erregend fand, in denen Frauen sich einfach die Zügel nahmen, von Männern angebetet wurden, ausgiebig geleckt wurden, ohne dass sie am Ende dachten, sie müssen sich jetzt als Dank mit einem Blowjob revanchieren, sondern stattdessen das ergebene „Danke“ des Mannes entgegennahmen.
Szenarien, in denen der Mann es ist, der kniet und auf ihre Ansage wartet.
Szenarien, in denen sie ihren Sadismus auslebt und er dennoch um mehr bettelt.
Szenarien, in denen sie die Frau sein kann, die sie immer sein wollte – aber die sie im Alltag unter Verschluss hält, weil sie sonst als herrisch, arrogant und gebieterisch gelten würde.

Ich korrigiere:

Ich denen ICH die Frau sein konnte, die ich immer schon sein wollte.
Die Femme fatale, die Verführerin, die schwarze Witwe, der keiner widerstehen kann, die Männer mit einem sarkastischen Lächeln dazu bringt, noch mehr für sie zu leiden, weil sie sie so anbeten, bis sie endlich Erlösung finden. Ich hatte tausend Vorstellungen, tausend Stile, die ich ausprobieren, tausend Rollen, die ich für eine Nacht einnehmen wollte.

Aber gleichzeitig kam ich mir albern vor, wenn ich auch nur daran dachte, zu einem Mann „knie dich hin“ zu sagen – es war also wohl einfach nicht mein Ding.

Oder?

Es gibt einige Femdom-Bücher, Ratgeber, Seminare und Workshops, die sich mit dem Aufbau von Sessions beschäftigen, mit Schlagtechniken, konkreten Praktiken und Handhabungen. Auch davon könnte ich einiges zeigen, aber hier gibt es ganz eindeutig bessere AnsprechpartnerInnen: allen voran großartige Dominas, die teilweise Jahrzehnte Erfahrung in diesem Bereich haben und an die ich euch liebend gern in verschiedenen Städten vermittle.

Nein, mein Wunsch, mein Ansatz war und ist ein anderer: Ich möchte drei Schritte vorher anfangen. Nämlich da, wo die Hemmung, das Zögern ihre Wurzeln schlagen.

Da, wo die Neugier groß, aber eine andere Sache größer ist: Die eigene Unsicherheit.

 

Von Unsicherheit und dem Blick vom Dach

Dominanz entsteht in meinen Augen aus einem Zusammenspiel vieler Eigenschaften. Und doch war es für mich persönlich immer eine, die wichtiger und unentbehrlicher war als alle anderen: Souveränität.

Ich habe ein recht klares Bild von dem, was ich mir unter Dominanz vorstelle – vor allem seit ich meine Erfahrungen auf der devoten Seite gemacht habe. Ich würde mich niemandem unterwerfen, der nicht eine gewisse Souveränität ausstrahlt. Souveränität bedeutet für mich hauptsächlich Sicherheit. Sicherheit entsteht durch… ja, durch was? Ganz ehrlich: Ich glaube, in erster Linie durch Routine und in zweiter Linie durch die innere, positive Verbindung zur Handlung.
Soll heißen: Ich kann etwas ungern tun, dann dauert es zwar länger, aber mit genügend Routine bekomme ich Sicherheit. Und ich kann umgekehrt etwas gern tun, aber wenn ich keinerlei Routine habe, dann bin ich zu Beginn eben unsicher. 

Und hier liegt der Punkt, der in meinen Augen der Kern des Problems ist:

Wenn ich etwas gern mache und routiniert bin, dann fühle ich mich zwangsläufig früher oder später immer sicherer darin und mit dieser Sicherheit kommt alles andere:
Ich werde freier, innerlich entspannter, denke nicht über jede Handlung nach, werde intuitiver, damit kreativer, spontaner, flexibler, möchte ausprobieren, lasse mir immer weniger „reinreden“, habe klarere Vorstellungen und finde meinen eigenen Stil.

Diese Eigenschaften machen zwar noch keine/n gute/n Dom/me aus, aber ich halte sie für die Basis, die Grundmauern. Und wie soll man bitte herausfinden, ob sich der Ausblick vom Dach lohnt, wenn bereits die Grundmauern bröckeln?

Das war jedenfalls die Frage, die ich mir damals stellte und wenngleich die Antwort nicht einfach war, bin ich heute froh, dass ich sie mir stellte. Die Antwort nämlich lautete: Stimmt. Meine Grundmauern sind nicht stabil:

Ich bin unsicher.
Ich habe Angst vor einigen Dingen.
Ich weiß nicht, ob ich die Verantwortung tragen könnte.
Ich weiß auch nicht, wo anfangen, wie man dominant ist, ob man das lernen kann und überhaupt, ob das eigentlich etwas für mich ist.

Das Ding war… ich wusste, ich würde nie herausfinden, ob mir der Blick vom Dach gefällt, wenn ich es nicht irgendwann schaffte, da hoch zu kommen. Aber um da hoch zu kommen, musste ich an den Grundmauern arbeiten, sonst war das Risiko zu hoch, dass alles einstürzt.
Also arbeitete ich. Überwand Hemmungen. Hielt es aus, mich albern zu fühlen und probierte aus. Ich lernte, fragte, knüpfte Kontakte. Und sie kam, diese Sicherheit, von der ich nie geglaubt hätte, dass sie in mir steckt – schneller als ich je erwartet hatte.

Das wirklich Spannende aber war:

 

Mit der Dominanz wurde ich selbstsicherer – auch und gerade im Alltag.

Und mit der Selbstsicherheit im Alltag
wuchs mein Hang zur sexuellen Dominanz.

 

Weggabelungen

Rückblickend ist die Dominanz für mich etwas, ohne das ich nicht die Frau wäre, die ich bin. Und nein, es ist keine Facette, die „hinzukam“ – es ist ein Teil, der fehlte. Etwas, ohne das ich mich heute unvollständig fühlen würde und das ich damals tatsächlich vermisste, ohne zu wissen, was es war.
Ich wusste, da schlummerte etwas in mir, immer schon – aber ich hatte keine Ahnung, wie ich es rauslassen konnte, ohne dass die Welt mich für arrogant hält, eingebildet, herrisch, kalt. Ich wollte diese Frau sein, die ich mir so beeindruckend vorstellte, hielt mich aber selbst klein, aus Angst, vor meiner eigenen Unzulänglichkeit, aus Angst, vermessen und arrogant zu wirken, aus Angst, es könnte albern rüberkommen, aus Angst vor dem, was andere dachten, aus Angst vor meiner eigenen Unsicherheit, die mir einredete, dass ich diese Frau einfach nicht war.

Aber das ist eben die Sache mit der Angst – mal wieder: Sie zeigt dir den Weg.

Heute kann ich sagen: durch die sexuelle Dominanz habe ich mich im Alltag völlig verändert, trete noch sicherer auf, gehe anders an Probleme heran, verhalte mich souveräner in Druck-Situationen, kommuniziere viel klarer, kann meine Grenzen deutlicher abstecken und habe weniger Hemmungen zu formulieren, was ich will und was nicht – in allen Bereichen. Ich fühle mich besser mit mir selbst, zelebriere mich und meinen Körper anders, habe einen neuen Zugang zum Thema Selbstliebe gefunden und bin deutlich eher in der Lage, anzunehmen – Gesten, Gefallen, Komplimente, was auch immer.

Weshalb aber erzähle ich euch so viel darüber, was Dominanz für mich bedeutet, wenn ich doch eigentlich nur „Werbung“ machen will für einen Abend, an dem ich Frauen erzählen möchte, wie man eine Session aufbaut? 

Nun, weil es mir eben genau darum nicht geht. Es geht mir nicht darum, Frauen zu zeigen, wie man einen Schwanz abbindet, eine Session aufbaut, den richtigen Ton trifft oder… ja, wie man dominant ist. Wenn ich auch nur eine dieser Fragen beantworten kann, umso besser (am wahrscheinlichsten ist die Frage nach dem Schwanz-abbinden…), aber das ist nicht das, worum es mir geht.

Es geht mir nicht darum, Frauen zu zeigen, wie toll die Dominanz ist und dafür zu sorgen, dass in Zukunft möglichst viele von euch die Seiten wechseln. 

Ich will euch zeigen, dass es mehrere Wege gibt und ihr nicht das Risiko eingehen dürft, aus Angst oder Unsicherheit einen davon zu verpassen – egal ob ihr ihn dann zu Ende geht oder nicht. 

Niemals sollten Angst und Unsicherheit einen Menschen daran hindern, zu erkennen, wann sich ein Weg teilt, wann sich eine neue Option bietet.
Daran hindern, einen Weg zu gehen, der am Ende vielleicht zu einer neuen Facette, einem neuen Puzzlestück des eigenen Selbst führt. Zu etwas, das einem gut tut. Etwas, das einen erfüllt. Es geht mir nicht darum, dass Frauen dominant werden – es geht mir darum, die Unsicherheit in Bezug auf das Ausprobieren abzubauen, sodass sie dann – ganz souverän – entscheiden können, ob das etwas für sie ist oder nicht.

 

Ich will euch nicht mit einer Räuberleiter auf’s Dach helfen,
weil ich selbst die Aussicht da oben so schön finde.

Ich will euch helfen, eure Grundmauern zu festigen,
damit ihr allein hoch- und auch wieder herunterklettern könnt.


…oder oben bleiben und eine Dachterrasse bauen.

 


Teil II – Die #FemdomRunde

 

Der Inhalt

Das Konzept der ersten #FemdomRunde basierte auf Fragen, die mir alle Teilnehmerinnen zuvor geschickt und die sich mit genau dem gedeckt haben, was ich als den wichtigsten Ansatz betrachtet habe: die eigene Unsicherheit überwinden, um überhaupt Zugang zur Dominanz zu finden und dann den eigenen Weg gehen zu können.

Damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt:

Es ging um devote Männer (Wo finde ich einen devoten Partner? Wie erkenne ich, ob es passt? Können devote Männer auch übergriffig sein? Wenn ja, wie erkenne ich das und wie gehe ich damit um?), um die Planung von Sessions (Woher nehme ich überhaupt die ersten Ideen? Muss eine Session immer nach einem bestimmten Konzept aufgebaut sein und was, wenn das nichts für mich ist? Welche sicherheitsrelevanten Basics muss ich beachten und woher weiß ich, dass ich alles berücksichtigt habe?), um die Verantwortung der Führung (Wie viel Verantwortung trage ich wirklich? Woher weiß ich, ob ich ihr gerecht werde? Wie gehe ich mit dem Druck um, alles richtig machen zu wollen?), natürlich um die Dominanz als solche (Wie kommuniziere ich Unsicherheit, ohne dass meine Dominanz darunter leidet? Wie trete ich dominant auf? Wie kann ich lernen, dominant zu wirken, ohne dass es gekünstelt oder gespielt wirkt und kann man das überhaupt lernen? Wie finde ich meinen eigenen Dominanz-Stil? Kann Dominanz zu soft sein?) und natürlich um das, wovor die meisten Angst haben: Den unvorhergesehen Fall, dass etwas schiefgeht (Was, wenn in einer Session ein Leerlauf entsteht, mir ein Fehler passiert oder eine Idee auf Ablehnung stößt und ich plötzlich mehr Unsicherheit als Dominanz merke? Was, wenn er ein Safeword verwendet? Was habe ich falsch gemacht? Wer hat Schuld und kann man überhaupt von Schuld sprechen? Wie funktioniert After Care und woher weiß ich, wie viel ich hier leisten muss und ob ich das überhaupt leisten kann?).

Das und vieles mehr sind die Grundfragen, die ich in das Konzept eingebaut habe und die zu unglaublich guten, auch für mich gewinnbringenden Diskussionen geführt haben. Meiner ganz persönlichen Erfahrung nach tendieren Frauen deutlich mehr zum Zögern, zu „lieber zu wenig als zu viel“, „wenn ich es nicht wirklich kann, lass ich es lieber“ und „ich bin noch nicht sicher genug – ich will doch nichts falsch machen“ als Männer. Männer sind (in der Tendenz!) eher die Sparte „ich fang einfach mal an und sehe, was passiert“. Bitte nicht falsch verstehen, das ist überspitzt dargestellt und mir ist bewusst, dass das nicht auf alle zutrifft, aber meiner Erfahrung nach gibt es diese Tendenzen.

Dieses „lieber zu wenig als zu viel“ ist in meinen Augen nichts Schlechtes, gerade im BDSM – nichts liegt mir ferner als Frauen das ausreden zu wollen, zumal ich selbst nach diesem Prinzip spiele. Der Haken ist:

Wenn Menschen, die lieber zu vorsichtig sind, als ein Risiko einzugehen, aus Unsicherheit gar nicht erst anfangen, BDSM auf der aktiven Seite auszuleben, dann bleiben irgendwann nur noch die anderen übrig. 

 

Aufbau und Ablauf

Die #FemdomRunde wird (egal in welcher Stadt) immer an einem Wochenende, höchstwahrscheinlich einem Samstag stattfinden. Beginn wird immer nachmittags sein, zwischen 15 und 16 Uhr – das Ende war letztes Mal etwa um Mitternacht.

Die Runde ist in zwei Parts unterteilt, die wiederum in Themen gegliedert sind:

Die erste Hälfte ist eher Theorie. Ich sage hier „eher“, weil ich nicht möchte, dass es als „Theorieteil aus reinem Vortrag“ wahrgenommen wird. Ich habe ein Konzept, basierend auf den Fragen der Frauen und ja, ich rede deutlich mehr als bei der OenRunde, beantworte Fragen und erzähle von Erfahrungen – aber ich mische ganz bewusst zwischen meinem Redeanteil, Fragen stellen und (auch für mich gewinnbringenden) Diskussionen. Austausch ist mein Ziel, nicht das reine Vermitteln von Wissen und Erfahrung, wenngleich das ein zentraler Teil ist.

Zum Praxisteil wird ein Mann (evtl. zwei Männer) eingeladen, der tatsächlich für praktische Erfahrung zur Verfügung steht. Auch an dieser Stelle geht es nicht um die Vermittlung von konkreten Praktiken (auch wenn wir natürlich um ein paar grundlegende Sicherheitsaspekte nicht herumkommen), nochmal: das können andere besser als ich und dafür gibt es eigene Workshops. Nein, bei der letzten Runde ging es den Frauen in erster Linie darum, eine Femdom-Session zu erleben, zu sehen, wie man die Stimmung aufbaut und hält, wie weibliche Dominanz aussehen kann, usw.

Abgesehen davon geht es um ersten Input, Ideen, um einzelne Erklärungen zu dem, was ich so mache, um das „Reinkommen“ in die Session, Tipps zum Überwinden von Unsicherheiten, den Zugang zur eigenen Dominanz, usw.

Der Praxisteil ist durchaus interaktiv, allerdings haben sich nur die Damen beteiligt, die in diesem Augenblick Lust dazu hatten – wie immer gibt es auch hier keinerlei Zwang/Druck/Pflicht.

Selbstverständlich wird sich alles, was in Interaktion mit anderen geschieht, auf die absoluten Basics (es wird hier keine „harte Vorführung“ geben, keinen „extremen SM“, oder was man sich auch sonst hier vorstellen mag) und auf einvernehmlichen SSC beschränken.

Anschließend wird es die Möglichkeit zum Austausch mit einem/mehreren devoten Männern geben, es dürfen Fragen gestellt werden und es wird in lockerem Rahmen miteinander geredet – bei der ersten Runde endete das in gemeinsamem Pizzabestellen und einer ausgesprochen lustigen Gesellschaft.

 

Teilnehmebedingungen, Anmeldung und Sicherheit


Teilnahmebedingungen
Die Runde ist für Menschen, die sich hauptsächlich als Frau definieren. Gern gesehen sind bereits Erfahrungen auf der devoten Seite oder auch schon erste Erfahrungen auf der dominanten – grundlegend ist die Runde aber für Anfängerinnen bzw. Neugierige in Bezug auf Femdom, die Hemmungen und Unsicherheiten bei den ersten Schritten haben oder generell noch herausfinden möchten, ob das etwas für sie ist. Pro Runde werden 10 Frauen zugelassen.

Anmeldung
Wenn ihr euch anmelden möchtet, schreibt mir bitte eine E-Mail an kontakt@liaophee.com oder eine Nachricht über das Kontaktformular hier auf meinem Blog mit dem Betreff #FemdomRunde.

Diese Nachricht sollte Folgendes beinhalten:

  • Vorname
  • Twittername, sofern ihr einen Account habt
  • Alter
  • Erfahrungsstand im BDSM
  • Warum ihr an der #FemdomRunde teilnehmen wollt
  • mindestens 3 Fragen oder Schwierigkeiten, die euch hier besonders am Herzen liegen
  • in welcher Stadt ihr teilnehmen möchtet (Auswahl am Ende des Beitrags)

Sicherheit
Die Verifizierung der #FrauOenRunde hat sich mittlerweile bewährt, weshalb ich das hier ebenso halten möchte: Solltet ihr nach eurer ersten Nachricht für eine Runde aufgenommen sein, bekommt ihr eine Nachricht von mir mit dem konkreten Datum und weiteren Details. Anschließend schickt ihr mir ein Bild von eurem Perso sowie ein Selfie von euch. Daten dürfen geschwärzt werden, ich brauche lediglich Vorname, Geburtsjahr und Bild. Dieses Vorgehen bietet zumindest ein Grundmaß an Sicherheit dahingehend, dass kein Hans-Jürgen, 67, unter euch ist, der die genauen Treffpunkte und -zeiten erhalten möchte, um sich als Vorführobjekt zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich werden alle Daten und Bilder diskret behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

 

Kosten

Die #FrauOenRunde ist ein Herzensprojekt, das mittlerweile immens viel Zeit kostet, an dem ich aber nicht wirklich viel, wenn überhaupt verdiene. Durch den Zuwachs der #FemdomRunde, bei der die Nachfrage ähnlich groß ist und die Arbeit deutlich umfangreicher, verschiebt sich der Fokus meiner Arbeit vom Schreiben auf die Runden. Einerseits bin ich im Herzen Schreiberling, andererseits merke ich eine völlig neue Erfüllung in dieser Sache und solange es sich so gut anfühlt, werde ich das weiterhin so machen – vermutlich sogar ausweiten. Trotz allem muss ich von irgendetwas leben.

Diesen Beitrag erfahrt ihr von mir auf Anfrage, zumal er nicht fix ist, sondern sich in einem Rahmen bewegt, den ihr selbst wählen dürft und der sich in einem flexiblen Spektrum von +/- 50 Euro bewegt. Dieser Spielraum ist mir wichtig, damit ihr selbst bestimmen dürft, was euch die Teilnahme wert ist, ich aber zugleich gewährleisten kann, dass alle Kosten gedeckt sind und ich weiterhin von diesen Projekten leben kann.

Wichtig: Sollten Gedanken an Geld die einzige Hemmung sein, die euch von einer Nachricht abhält, dann ignoriert sie bitte und gebt mir Bescheid. Auch bei der OenRunde gab es bisher immer Lösungen und ich möchte auf keinen Fall, dass eine Frau allein aus Geldmangel nicht teilnehmen kann. Dafür kenne ich dieses Gefühl aus Erfahrung zu gut.

Es gibt Probleme im Leben, für die es keine Lösung gibt – das hier ist keines davon. 

Inbegriffen sind: 

  • SM-Studio ab Nachmittag bis open end
  • Verpflegung: verschiedene Getränke, Snacks, Obst, Süßigkeiten und diverse Kleinigkeiten über den gesamten Zeitraum, sowie gegen Ende bei Bedarf Pizza
  • die gesamte #FemdomRunde über insgesamt rund 6 bis 7 Stunden
  • Aufnahme in den exklusiven Twitteraccount, der unter anderem in Regionen getrennte Gruppen enthält und allen ehemaligen und aktuellen Teilnehmerinnen als Austausch, Netzwerk und Kontaktmöglichkeit zur Verfügung steht
  • ein Exemplar meines Buches
  • vergünstigte Teilnahmegebühren zu meinen anderen Runden (beispielsweise der geplanten und fortführenden „#FemdomEventRunde“, bei der es um das Thema „Eventbesuch als Femdom und öffentliches Spiel“ geht und die einen gemeinsamen Eventbesuch beinhaltet, oder der „#MischRunde“, die vorsieht, die Teilnehmerinnen aus der #FrauOenRunde und der #FemdomRunde zusammenzubringen, für Austausch, gemeinsames Spiel und/oder einen Eventbesuch

 


Geplante Runden

  • Februar 2020 (Berlin): Wenige Plätze
  • 14.03.2020 (Berlin): Anmeldung offen
  • 28.03.2020 (Stuttgart) Anmeldung offen 

 

2 Kommentare zu „FemdomRunde

Gib deinen ab

  1. Ich finde das großartig, dass Du jetzt auch die „andere Seite“ anbietest. Ich habe mich immer gewundert (als Mann, der bislang nur auf der dominanten Seite gespielt hat aber sehr neugierig auf die dienende Rolle ist), warum die Frauen, denen ich näherkommen dürfte, immer eher devot waren, obwohl ich viele von ihnen als durchaus auch fordernde und selbstbewusste Frauen kannte. Eigentlich denke ich, so wie ich doch in meiner Kindheit spielerische Freude sowohl als „Jäger“, wie auch als flüchtende „Beute“ hatte, müsste es vielen Frauen doch genauso gehen. Und so hoffe ich dass Deine „Runden“ zu mehr erotischer Selbstsicherheit bei den Frauen führen und manchen von ihnen vielleicht neue Wege eröffnet, von denen die Männer, die auch mehrere Facetten ihrer Persönlichkeit auf erotischem Bereich erfahren möchten, mindestens ebenso profitieren können, wie die Frauen in deinen Veranstaltungen.

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